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Stadrundgänge

Auf dieser Seite finden Sie erste Anregungen für eine Erkundung Berlins..
Schwerpunkt ist der Bezirk Mitte, wo eine Vielzahl von interessanten Orten einfach zu Fuss zu erreichen sind



Unter den Linden PDF Drucken
Donnerstag, 17. Mai 2007

Beginnen Sie Ihren Weg am Brandenburger Tor. Das Wahrzeichen dieser Stadt wurde 1788-1791 von Carl Gotthard Langhans erbaut. Und es blickt im Wandel der Jahrhunderte und Regierungen auf eine ereignisreiche und wechselvolle Geschichte zurück.

Gehen Sie die Straße Unter den Linden in östlicher Richtung.
Am Anfang der Straße befindet sich das Hotel Adlon. 1997 wieder eröffnet, ist es innerhalb kürzester Zeit wieder zu der Berliner Adresse geworden, die für gekrönte und ungekrönte Häupter, für Star und Sternchen das absolute Hotel ist.
Weiter die Straße entlang passieren Sie die Verwaltungsgebäude des Bundestages und daran anschließend die Botschaft der Russischen Föderation. Erbaut 1950-53 verdeutlicht sie sehr  anschaulich den Baustil der Stalin-Ära.
Der nächste Block beherbergt das Geschäft der Komischen Oper, verschiedene Cafes, das französische Kulturzentrum und an seinem Ende die zum Westin Grand Hotel Berlin gehörigen Restaurants.
Nach der Überquerung der  Friedrichstraße erwartet Sie das Lindenkorso. Ein sehenswerter Punkt für Anhänger des VW-Konzerns. Zur Adventszeit befindet sich ein hübscher, kleiner Weihnachtsmarkt in der Innenhalle.
Einen Block weiter in örtlicher Richtung befindet sich das frühere Gebäude der Deutschen Diskontgesellschaft, errichtet in den Jahren 1888-91, heute eine Filiale der Deutschen Bank. Im Schalterraum ist unter anderem die Deckenverkleidung äußerst sehenswert.
Mit dem Alten Palais, erbaut von Carl Ferdinand Langhans 1834-37, soll der Rundgang seinen Scheitelpunkt finden.
Wenn Sie an dieser Stelle die Straßenseite wechseln, finden Sie zwischen den Fahrbahnen das Standbild König Friedrichs II.
In festem Griff hielt Friedrich der Große nicht nur die Zügel seines Rosses, sondern auch die Geschicke Preußens. Christian Daniel Rauch stellte ihn 1851 hoch über seinen wichtigsten Mitstreitern dar.
Nachdem das Standbild über Jahrzehnte hinweg ein verstecktes Dasein im Park Schloss Sanssouci fristete, kehrte es Ende der Achtziger Jahre auf seinen alten Platz zurück.
Passieren Sie jetzt das Hauptgebäude der Humboldt-Universität. Das Gebäude wurde 1748-53 als Palais Prinz Heinrich unter anderem von von Knobelsdorf errichtet. Die beiden Herren auf den Sockeln sind die Gebrüder Wilhelm und Alexander von Humboldt.
Wenden Sie sich wieder in Richtung unseres Ausgangspunkts.
Der große Bau mit dem sehenswerten Innenhof ist die Deutsche Staatsbibliothek, erbaut 1903-04 von Ernst von Ihne.
An mehr oder weniger geschmackvoll geratenen Geschäftsbauten mit Läden und Restaurants geht es wieder zurück zum Pariser Platz und dem Brandenburger Tor.
Gönnen Sie sich bei schönem Wetter einen Kaffee auf dem Mittelstreifen der Straße. Sitzen unter Linden und das besondere Flair dieser Stadt atmen.
Es ist ein Erlebnis---


Dauer des Spaziergangs: ca. 90 Minuten

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Mai 2007 )
 
Ein Regentag PDF Drucken
Donnerstag, 17. Mai 2007

Sie wollen Berlin erleben und es regnet in Strömen?
Alles kein Problem!
Genießen Sie Kunstschätze und preußische Geschichte!
Berliner Dom und Museumsinsel!

Beginnen Sie mit der Geschichte. Der Berliner Dom  wurde 1893-1905 als nordisch-protestantisches Gegenstück zum Petersdom in Rom gebaut, seine 85 Meter hohe Kuppel ist einen Aufstieg wert. Der Dom ersetzte  mit seiner Fertigstellung eine kleinere, von Schinkel klassizistisch überarbeitete barocke Domkirche als Hofkirche direkt gegenüber dem Schloss und diente als Begräbniskirche der Hohenzollern.
In den siebziger Jahren wurde das Äußere des im II. Weltkrieg stark beschädigten Gebäudes restauriert. Die innere Renovierung zog sich bis in die neunziger Jahre, so dass der Dom erst 1993 wieder geweiht wurde. In der Hohenzollerngruft befinden sich Grabmale und Prunksärge zahlreicher Mitglieder der brandenburg - preußischen Dynastie der Hohenzollern. Besuchen Sie eines der großen Familiengräber Deutschlands.

Beim Verlassen des Doms wenden sie sich bitte nach links und gehen zwischen Altem Museum und dem kleinen Park auf die Säulenreihe zu.
Der nächste Punkt unseres Tagesprogramms ist die Nationalgalerie. Erbaut von Friedrich August Stüler und Heinrich Strack in den Jahren  1866-76, ursprünglich als Hörsaal für die nahegelegene Universität geplant, wurde die Galerie mit Ihrer wunderbaren Freitreppe eingerichtet. Bilder, Skulpturen und Kunstwerke aus den vergangenen Jahrhunderten warten auf den interessierten Betrachter.

Wieder hinaus in den Regen wenden Sie sich bitte nach links und gehen hinter der Eisernen Brücke, welche hier den Kupfergraben überquert wieder links. Ein kleines Stückchen weiter führt links eine kleine Brücke in den Innenhof  des Pergamonmuseums. Diese riesige archäologische Sammlung beherbergt neben vielen, vielen anderen Stücken, den berühmten Pergamon-Altar, das Markttor von Milet und die Prozessionstrasse von Babylon.
Sollten Sie nach diesem Besuch Hunger verspüren, empfehle ich Ihnen Die Zwölf Apostel, direkt gegenüber dem Museum.

Wenn Sie jetzt noch Lust haben, besuchen Sie noch das Deutschen Historische Museum. Hier können Sie sich auf den neuesten Erkenntnisstand der augenblicklichen Sichtweise der deutschen Geschichte bringen. Das Museum wurde als Zeughaus 1695-1706 von A. Nehring und M.Grünberg erbaut. Ab 1699 übernahm Andreas Schlüter den weiteren Bau. Von ihm stammen auch die äußerst sehenswerten Masken sterbender Krieger im Innenhof. Das Zeughaus musste im Laufe der Jahrhunderte viele  Um- und Erweiterungsbauten  ertragen. Der Letzte war der Pai-Anbau. Eröffnet 2003. Er dient überwiegend den wechselnden Ausstellungen des Deutschen Historischen Museum.

Auch in Berlin hat jeder Regentag irgendwann ein Ende.

Dauer des Spaziergangs: ca. 120 Minuten - 1 Regentag

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Mai 2007 )
 
Die Wiege Berlins PDF Drucken
Donnerstag, 17. Mai 2007

Beginnen Sie Ihren Weg am Roten Rathaus, dem Sitz des Regierenden Bürgermeisters der Stadt Berlin. Das Rote Rathaus wurde1861-1869 erbaut und in den Neunziger Jahren letztmalig umgebaut. Seinen Name hat das Rathaus nicht nach der Farbe der regierender Partei, sondern nach der Farbe der Backsteine.
Eine Besichtigung ist leider nicht ganz einfach möglich. 

Auf dem großen Platz finden Sie den Neptunbrunnen. Er steht seit 1969 an diesem Platz. Ursprünglich stand der Neptunbrunnen seit seiner Fertigstellung 1891 auf dem Schloßplatz. Heute ist der Brunnen eines der beliebtesten Fotomotive.
Im Hintergrund sehen sie den Fernsehturm. Er ist jetzt 368m hoch und steht seit  1969 an dieser Stelle. Ein Besuch auf der Aussichtsetage ist bei guter Sicht ein wundervolles Erlebnis.

Lassen Sie den Fernsehturm hinter sich und gehen die große Straße Richtung Westen.
Genießen Sie den Bummel Unter den Linden und lassen Sie die Gebäude aus den vergangenen Jahrhunderten auf sich wirken.
Am Ende des Spaziergangs erwartet Sie das Brandenburger Tor. Das Wahrzeichen dieser Stadt wurde 1788-1791 von Carl Gotthard Langhans erbaut. Und es blickt im Wandel der Jahrhunderte und Regierungen auf eine ereignisreiche und wechselvolle Geschichte zurück.
Dauer des Spaziergangs: 75 Minuten

Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 17. Mai 2007 )